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Ich bin mit meiner mittlerweile 4,5-jährigen Labradorhündin Wilma zu Steffi sowohl ins Einzeltraining, als auch zu den Socialwalks und Kontaktstunden ins Training gekommen, weil entspannte Spaziergänge für meine Hündin und mich kaum noch möglich waren. Schon beim Anblick anderer Hunde sprang Wilma in die Leine, bellte und war völlig außer sich – und ich war es genauso: innerlich sowie äußerlich. Als emotionaler Mensch mit eher wenig Frustrationstoleranz war ich oft überfordert, unsicher und voller Sorge, etwas falsch zu machen oder Wilma mit meinen „ Anweisungen“ zu schaden. Dabei steigerten wir uns gegenseitig total hinein, was für die Situation nicht gerade förderlich war. Ihre Reaktionen auf andere Hunde wurden immer stärker, sie ging direkt von 0 auf 100 ohne jegliche Zwischenstufen. Ich hatte bereits mehrere Trainer ausprobiert, doch vieles fühlte sich für mich einfach nicht richtig an. Ratschläge wie das Bespritzen mit Wasser, um Verhalten zu unterbrechen, widersprachen völlig meinem Wunsch nach einer vertrauensvollen und respektvollen Beziehung zu meinem Hund. Ich wollte, dass Wilma sich auf mich verlassen kann – und das haben wir erst bei Steffi wirklich gelernt. Dank Steffi habe ich angefangen, Wilma und ihre Körpersprache zu verstehen – und nicht nur ihre, sondern auch die anderer Hunde. Ich habe erkannt, dass viele Situationen, die ich früher als „Spiel“ interpretiert habe, für Wilma tatsächlich Stress waren. Dieser Perspektivwechsel war nicht immer einfach, denn er bedeutete auch, sich eigene Fehler einzugestehen. Aber genau hier liegt Steffis große Stärke: Sie bleibt ruhig, geduldig und ist niemals verurteilend ohne genervt. Sie erklärt, wiederholt, begleitet – und das mit einer Gelassenheit und Empathie, die ich unglaublich bewundere und wertschätze. Heute kann ich sagen: Wilma und ich haben riesige Fortschritte gemacht. Wilma kann anderen Hunden wieder begegnen, ohne sofort nach vorne zu gehen. Bleibt ruhig, schaut mich an, geht in Kontakt mit mir und nicht mit den anderen Hunden. Selbst Begegnungen ohne Leine sind inzwischen teilweise möglich – etwas, dass ich mir früher nie ohne den Maulkorb hätte vorstellen können. Sie reagiert viel feinfühliger und dosierter, nicht mehr von 0-100 sondern zeigt nun auch endlich die Stufen dazwischen an, was dann oftmals reicht um dem anderen Hund zu signalisieren- du bist mir zu nah oder ähnliches . Und ich selbst habe gelernt, wie wichtig mein eigenes Verhalten in jeder Situation ist. Habe gelernt zu atmen - oder zumindest daran zu denken. Durch das lesen ihrer Körpersprache Wilma nun eher unterstützen zu können. Ich bin unendlich dankbar für Steffis Unterstützung, ihre Geduld und ihre klare, liebevolle Art. Sie hat nicht nur meinem Hund geholfen, sondern auch mir. Sie hat uns geholfen. Eine echte Beziehung vorallem mit viel mehr gegenseitigem Vertrauen aufzubauen. Ich kann sie aus tiefstem Herzen weiterempfehlen – für alle, die nicht nur „ihren Hund trainieren“ wollen, sondern verstehen möchten, wie echtes Miteinander zwischen Mensch und Hund entsteht. Wie man lernt ein echtes Team zu werden❤️🐾